Zwischen Tragosso, Smogon und Nidoran

Pokémons hier, Pokémons da, Pokémons einfach überall!

Seit gestern ist die neueste App für Gamer nun offiziell auch in Deutschland auf dem Markt: Pokémon Go!

Für uns Kinder der 90er ein absolutes Highlight! Wieder einmal Kind sein, die alte Lieblingsserie nach dem Nintendo-Spiel wieder aufleben lassen: die unzähligen und süßen Pokémons sammeln, sie trainieren, weiterentwickeln und am Ende sogar gegen andere Trainer kämpfen. Eben ganz nach dem Motto

„Komm und schnapp sie dir!“

Auch für uns Azubis ein absolutes Schmankerl – wir haben die Serie geliebt! Wer wollte damals nicht wissen, welches Abenteuer und vorallem welche Gegner auf Ash und Pikachu warten.

Und auch heute hat uns das Fieber wieder gepackt. Gestern in der Mittagspause wurde die App gleich mal runtergeladen und nach Pokémons gesucht. Und man kann sagen, hier in Bayreuth gefällt es einigen Kreaturen durchaus.

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Bei mir zuhause sah es dann schon nicht mehr so gut aus. Auf dem Land tummeln sich leider keine Pokémons, geschweige denn findet man einen Poké-Stop. Jetzt sind die meisten meiner Kollegen schon an mir vorbeigezogen.

 

Natürlich sollte man so einen Trend aber auch etwas kritisch hinterfragen. Millionen von Nutzern haben die App bereits installiert, in Amerika ist die App ein voller Erfolg. Und auch bei uns in Deutschland spricht jeder über Pokémon-Go. Auf den Straßen halten Menschen ihr Handy immer bereit, um einen Ball nach einem plötzlich auftauchenden Wesen zu werfen.

Klar, junge Teenies, die den ganzen Tag in ihrem Zimmer sitzen und dort ihre Spiele zocken, gehen jetzt nach draußen und bewegen sich. Der Traum aller Eltern. Allerdings hängen sie ja trotzdem noch an den Bildschirmen, diesmal halt an denen der Smartphones.

Und im Straßenverkehr ist das ja bekanntlich nicht unbedingt sicherheitsfördernd…

Außerdem können die Herausgeber der App unheimlich viele Daten der Spieler sammeln. Um Pokémons zu finden, müssen ja die GPS-Daten bekannt sein. Man kann praktisch einen richtigen Bewegungsplan der Spieler erstellen, an welchen Orten sie sich gerne aufhalten, wie oft sie dort sind und vieles vieles mehr. Durchaus bedenklich.

Aber vermutlich geht jeder Hype auch irgendwann einmal zu Ende. Klar probiert die App jetzt jeder einmal aus – ich ja auch. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob ich lange den Elan habe, an jedem Ort erst einmal zu kucken, ob ich ein Pokémon finden könnte.

Aber bis es soweit ist, mache ich mich am Wochenende bestimmt auch erst einmal auf Pokémonjagd. Mein eigenes Pikachu will ich auf jeden Fall finden! 🙂

Lisa