Über das Treffen von Entscheidungen

T-Shirt oder Pulli, Spaghetti oder einen Salat zu Mittag? Den Tatort Sonntagabend kucken oder doch lieber mit einem Buch auf die Couch? Das alles sind Entscheidungen, die jeder, zumindest so in dieser Art, jeden Tag treffen muss. Einigen fällt es leicht und andere brauchen viel Zeit, um alles in Gedanken durchzuspielen und jedes Risiko abschätzen zu können. Dies beruht wahrscheinlich darauf, dass wir uns im Steinzeitalter auch entscheiden mussten, ob wir vor einem Bären davon laufen oder ihn erlegen. Alles eine Frage der Einstellung und der Risikobereitschaft. Nach langem hin und her müssen wir uns aber dann doch entscheiden. Und nein, meistens basieren diese Entscheidungen nicht auf fundiertem Wissen. Entweder wir standen unter Zeitdruck, hatten keine Nerven mehr oder schlichtweg – der Mittagessenfrage wegen– Hunger. In vielen Fällen denkt man sich auch noch: „Hätte ich mich mal anders entschieden, dann…“.

Die oben aufgeführten Entscheidungsmöglichkeiten sind nur kleine Impulse in unserem Leben und meistens nicht mit großen Konsequenzen verbunden. Was ist aber mit den wirklich wichtigen Entscheidungen in unserem Leben? Irgendwann sollten wir uns für ein Lebenskonzept entscheiden. In die Stadt ziehen und Karriere machen? Am Land wohnen, einen Job finden der Spaß macht und eine Familie gründen?

Vielleicht helfen euch diese zwei kleinen Anregungen dabei leichter durch den Tag zu kommen. Ich persönlich würde große Entscheidungen auch nicht danach ausrichten. Aber ich fange jetzt mal mit den kleinen Entscheidungen am Tag an. Vielleicht steigere ich mich ja und irgendwann fallen mir die großen Entscheidungen leichter. Wer weiß das schon?

Hier zwei Ideen um Entscheidungen leichter treffen zu können:

 

1. Münze werfen

Wenn es zwei Auswahlmöglichkeiten gibt, einfach jeder Seite eine Möglichkeit zuweisen. Am besten aufschreiben. Wenn die Münze gefallen ist, merkt ihr sofort, ob ihr euch nicht lieber die andere Seite gewünscht hättet. So habt ihr auch gleich das sagenumwobene Bauchgefühl mit eingebaut.

 

2. Sich ablenken lassen

Meistens fällt man eine Entscheidung, wenn man nicht gerade intensiv darüber nachdenkt eine fällen zu müssen. Der richtige Gedanke kommt einem dann unter der Dusche oder an der Bushaltestelle und plötzlich ist alles ganz leicht und wir fragen uns, warum wir überhaupt die andere Möglichkeit in Erwägung gezogen haben. Also lasst euch von euren Freunden ablenken. Fahrt zusammen irgendwohin, unternehmt was und lasst keinen Spielraum für weitere Überlegungen.

 

Vielleicht helfen euch diese zwei kleinen Anregungen dabei leichter durch den Tag zu kommen. Ich persönlich würde große Entscheidungen auch nicht danach ausrichten. Aber ich fange jetzt mal mit den kleinen Entscheidungen am Tag an. Vielleicht steigere ich mich ja und irgendwann fallen mir die großen Entscheidungen leichter. Wer weiß das schon?