Glasperlenspiel: Unterwegs im Auftrag der Kinderseite

Vielleicht habt ihr es ja gesehen.  Oder besser gesagt gelesen. Ich durfte während der letzten Wochen die Kinderseite, die jeden Tag in unserem Kurier erscheint, „mit befüllen“. Und das war eine super schöne Aufgabe, die mir die Zeit in der Redaktion sehr versüßt hat!

Klar, während der letzten zwei Jahre meiner Ausbildung habe ich jetzt schon ein paar Artikel für unsere Druckfrisch geschrieben und auch im Deutschunterricht waren Aufsätze, Erzählungen oder Geschichten ein ständiger Begleiter. Aber einen Text für Kinder zu schreiben und alles auch wirklich verständlich und ohne schwierige Wörter zu erklären, das war am Anfang schon sehr ungewohnt. Aber irgendwann sind mir die Wörter dann nur so aus dem Ärmel geflogen und die Themen, mit denen ich mich befassen durfte, waren auch richtig niedlich. 🙂 Wann streift man schon durch die Innenstadt und befragt Kinder nach ihrer Lieblingseissorte? Oder besucht Mini-Bayreuth und die Oberbürgermeisterin?

Einiges hätte ich ohne die Arbeit in der Redaktion wahrscheinlich auch nie gesehen. Zum Beispiel das Glas-Knopf-Museum in Weidenberg. Da ich aus einer ganz anderen Richtung komme, nämlich aus Auerbach, wäre ich dort wahrscheinlich auch nicht hingegangen. Ich wusste ja nicht einmal, dass es dort ein Glasmuseum gibt. 😯  Aber Leute, ein Besuch dort lohnt sich wirklich ungemein! Die Glasherstellung ist ein richtig interessanten Thema.

Und das Museum sieht so toll aus! Es befindet sich in alten, ehemaligen Produktionsräumen, so kann man sich richtig in die Zeit und die damalige Atmosphäre zurückversetzen. Dazu  die alten Maschinen und Werkzeuge… Und die werden sogar immer noch benutzt: Jeden ersten Sonntag im Monat finden nämlich Aktionstage statt. Das bedeutet, dass das Museum zeigt, wie früher gearbeitet wurde. Der Ofen wird angeheizt und Knöpfe geformt. Besucher können sogar ihre Geschicklichkeit beweisen und selbst eine Perle formen. Anschließend kann man sich dann die Glasausstellung ansehen. Sie erinnert fast an eine Schatzkammer, denn es funkelt und glitzert im ganzen Raum. Bestaunt werden können verschiedene Knopfsammlungen, aber auch Kristallüster, handgeschliffene Gläser, Gürtelschnallen, Parfümfläschchen und andere Alltagsgegenstände. Ich fand es dort super! 🙂

Ja, und so schnell ist meine Zeit in der Redaktion auch schon wieder vorbei.. Am Montag habe ich meinen letzten Arbeitstag! Dann geht es für mich weiter in die Geschäftsstelle in der Maxstraße. Dort werde ich wieder ganz andere Aufgaben haben, aber ich freue mich schon drauf 🙂 Und ihr werdet natürlich erfahren, was ich da so treibe!

Eure Lisa