Bis zur Queen…

und noch weiter!

Mittlerweile ist es schon wieder genau zwei Monate her, dass wir nach London geflogen sind.

Ich weiß noch ganz genau, wie aufgeregt ich war und die Tage immer herunter gezählt habe, wann es denn endlich losgeht.

Doch erstmal von vorne… Wieso ich überhaupt in London war und für wie lange, möchte ich euch in meinem Blog-Beitrag erzählen.

Von unserer Berufsschule aus konnten wir uns für das ErasmusPlus Projekt bewerben.
Wir hatten die Möglichkeit für genau 3 Wochen in London ans College zu gehen und dort auch ein Praktikum zu machen.

Am Sonntag, den 11. März ging es dann endlich los.
Wir haben uns in Nürnberg am Flughafen getroffen und sind mit dem Flieger über Zürich nach London geflogen.
In London wurden wir von den Mitarbeitern des ADC Colleges abgeholt und in den Stadtteil Harrow (Zone 5) gefahren.
London ist übrigens, ähnlich wie Berlin, in verschiedene Zonen (1-9) aufgeteilt.
Dort warteten wir dann auf unsere Gastfamilien.

Diese ließen auch nicht lange auf sich warten und unser ,,Gastpapa“ hat uns (Anette, Sophie, Arina und mich) abgeholt und uns der restlichen Familie vorgestellt. In dem Haus lebten nun neben den Gasteltern und Ihren drei kleinen Kindern (2-8 Jahren), also noch vier weitere Personen…
Dass immer etwas los war, könnt ihr euch bestimmt vorstellen.. 😉

In unserer ersten Woche waren wir im ADC College und wurden dort unterrichtet.
Das Gute am College war, dass die Underground Station direkt eine der Haltestellen für die Schnellzüge in Zone 1 ist.
Dementsprechend haben wir nur 12 Minuten bis in die Innenstadt gebraucht.
Das College war übrigens in der Zone 5 und für den Weg von unserem ,,Zuhause“ bis in die Schule haben wir fast eine Stunde gebraucht.
Perfekter weise hat in London die Schule erst um 9 Uhr angefangen, sodass wir erst um kurz vor 8.00 Uhr das Haus verlassen mussten.

Die anderen beiden Wochen haben wir in unseren Praktikabetrieben verbracht.
Wir waren in diversen Unternehmen untergebracht – von Immobilienmaklern bis hin zu Druckereien waren alle Branchen vertreten.

Ich war zuerst in einer Druckerei, jedoch habe ich noch innerhalb meiner ersten Woche den Arbeitsplatz gewechselt.
Im College wurde sofort nach einem neuen Praktikumsplatz gesucht und
so konnte ich bereits am Donnerstag der ersten Woche zum Immobilienmakler wechseln. – Eine wirklich sehr interessante Arbeit und es war echt schön in einen anderen Beruf hinein zu schnuppern, wobei ich doch lieber bei dem Beruf Medienkauffrau bleibe. 🙂
Wie heißt es immer so schön? ,,Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“
oder eher ,,London ist immer einen Abstecher wert. – Jack the Ripper, Tourist, 1888.“ :‘)

Natürlich haben wir unsere Freizeit komplett ausgenutzt und uns richtig viel von dieser absolut wunderschönen und fantastischen Millionenstadt angeschaut.

Wenn ihr einmal in London seid, dann müsst ihr euch unbedingt den Covent Garden ansehen!
Am späten Nachmittag/ Abend könnt ihr hier einige Straßenmusiker sehen und die Atmosphäre ist einfach atemberaubend.
Neben den typischen Sightseeing Punkten wie Big Ben, London Eye, Buckingham Palace kann ich euch die Museen empfehlen.
Ja, ihr habt richtig gelesen. 😀
Normalerweise denkt man sich: ,, och ne… das kostet so viel Eintritt und ist total langweilig und öde“.
Da liegt man in London komplett falsch.
Sehr viele große Museen sind dort kostenlos z.B. das National History Museum oder das Science Museum.
Ihr kennt doch bestimmt den Film Nachts im Museum oder?
In dem Film hängt in der Eingangshalle ein riesiger T-Rex – in London begrüßt euch ein Blauwal.
Das ist richtig überwältigend.

Ihr wollt eure Freizeit nicht unbedingt in einem Museum verbringen, sondern lieber abends in einer coolen Bar?
Oder euch lieber an die Kindheit zurück erinnern und ein Bällebad besuchen? Warum nicht beides in einem?
Ja in London gibt es tatsächlich eine Bar, die zugleich mehrere große Becken mit kleinen Plastikbällen hat.
Das ganze hört sich schon lustig an und ganz ehrlich? Wir hatten einen mortz Spaß! 😀
Die müsst ihr euch unbedingt einmal ansehen. 🙂

Vielleicht verschlägt es ja den ein- oder anderen bald mal nach London.
Falls ihr einmal die Möglichkeit habt an einem ErasmusPlus Projekt teilzunehmen und die Chance habt im Ausland zu arbeiten, macht es!
Es ist eine tolle Erfahrung und euch kann das niemand nehmen – zudem sieht es super im Lebenslauf aus.

 

Kind regrads

🎡 Jenny 🎡

 

Ps.: Hier noch ein paar kleine Tipps, die nicht unbedingt in einem Reiseführer stehen:

  • Künstlerviertel BrickLane
  • National History Museum, Vicotria & Albert Muesum
  • Camden Market
  • London Eye am St. Patricks Day
  • Skygarden
  • Ballie Ballerson (Bällebad-Bar)
  • Fish & Chips in einem Pub essen
  • M&M World